Was ist die häufigste Reaktion, wenn etwas nicht so läuft, wie es geplant war? Ich denke, die meisten Menschen und Unternehmen würden versuchen herauszufinden, wo der Fehler liegt.
Dieser Weg kann funktionieren, aber es gibt auch andere Möglichkeiten. Die Corporation for Positive Change (CPC) in den USA hat ein Netzwerk von Beratern, die weltweit mit Hilfe der Appreciative Inquiry-Methode Veränderungen in Unternehmen und Organisationen umsetzen. Kernpunkt dieser Methode ist, positive Faktoren wie Stärken, Erfolgsmuster und gut funktionierende Elemente zu identifizieren, um diese zu verstärken und auf andere Bereiche zu übertragen. So erreicht man einen positiven Wandel, denn Positives fördert Positives ebenso wie Negativität ein Nährboden für negative Entwicklungen ist.
Ein Beispiel für positives Denken ist der Bau von so genannten Ökostädten in China. Angesichts einer ständig wachsenden Bevölkerung und der damit eskalierenden Umweltverschmutzung müssen dringend neue Lösungen gefunden werden. Bisher wurden über 130 ökologisch basierte städtische Entwicklungsprojekte auf den Weg gebracht, darunter Tianjin Eco-City, das Flaggschiff des Landes, das die Bemühungen der Regierung um ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Wirtschaftswachstum, Stadtentwicklung und Umweltschutz deutlich machen soll.
Viel Spaß beim Lesen!
Schlagworte:

