Schlanke Maschinen

von Erik Aronsson
Foto Shell

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Der Shell-Eco-Marathon blickt auf eine 27-jährige Geschichte zurück. Bei dem Wettbewerb geht es darum, mit der geringsten Kraftstoffmenge die
weiteste Strecke zurückzulegen.

Wirtschaft

Der Shell Eco-marathon begann 1939 in einem Forschungslabor von Shell in den USA, als Wissenschaftler darum wetteten, wer mit seinem Auto die meisten Kilometer pro Liter Kraftstoff zurücklegen konnte. Der Startschuss für den Shell-Eco-Marathon in seiner heutigen Form fiel 1985 in Frankreich.

Inzwischen hat sich der Wettbewerb auf drei Kontinente ausgedehnt. In diesem Jahr finden Rennen im texanischen Houston, in der Lausitz und in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur statt. Insgesamt 313 Studententeams haben unermüdlich geschraubt, lackiert und an ihrer Fahrtechnik gefeilt in der Hoffnung, mit dem geringsten Energieeinsatz am weitesten fahren zu können.

In diesem Jahr ist eine neue Kategorie eingeführt worden. Elektroautos können in der so genannten „E-Mobility”-Klasse antreten, in der die Fahrzeuge mit Wasserstoff-Brennstoffzellen, Sonnenenergie oder erstmalig auch mit einer Plug-In-Batterie angetrieben werden dürfen.

Ungeachtet der Technik ist es den Wett­bewerbern im Laufe der Jahre gelungen, den Energieverbrauch auf ein erstaunlich niedriges Niveau zu reduzieren. So konnte zum Beispiel das erfolgreichste Team beim Ökomarathonrennen in Deutschland mit seinem Solarauto mit nur 1 kWh Strom eine Strecke zurücklegen die 1.108 Kilometer entspricht.

Der 2011 Shell Eco-Marathon Europe steht unter der Schirmherrschaft des EU-Kommissars für Energie, Günther Oettinger. „Die technische Entwicklung schreitet sehr schnell voran, aber wir müssen dennoch ständig neue Grenzen ausreizen und neue Lösungen finden”, sagt Oettinger. „Der Shell Eco-Marathon ist in dieser Hinsicht ein Musterbeispiel, und jedes Team sollte stolz darauf sein, hieran teilzuhaben.”

von Erik Aronsson
Foto Shell



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