SKF führt auf Nutzungsentgelten basierendes Geschäftsmodell ein

SKF führt auf Nutzungsentgelten basierendes Geschäftsmodell ein

Beim herkömmlichen transaktionsbasierten Geschäftsmodell richtet sich der Gewinn des Lieferanten nach der Anzahl der verkauften Teile und nicht nach der erzielten Leistungssteigerung von Maschinen. Dies führt jedoch zu einem grundsätzlichen Interessenskonflikt, da eine längere Lebensdauer der Komponenten weniger Umsatz für den Lieferanten bedeutet. SKF bietet nun einen zukunftsweisenden „Rotating Equipment Performance(REP)“-Service auf Basis von Nutzungsentgelten an, bei dem sowohl SKF (als Lieferant) als auch die Kunden von der Steigerung der Produktivität, Zuverlässigkeit und Effizienz von Maschinen profitieren.

Die meisten Industrielager überdauern die Lebensdauer der Maschinen, in denen sie verbaut sind, aber einige versagen – und von diesen wenigen Ausfällen sind 90 Prozent darauf zurückzuführen, dass die Lager falsch spezifiziert, montiert, geschmiert oder verwendet wurden. Im Rahmen eines REP-Vertrags zahlt der Kunde eine feste monatliche oder vierteljährliche Gebühr, die sich danach richtet, ob SKF die vereinbarten Ziele für die Maschinenproduktivität und -verfügbarkeit sowie andere Kennzahlen erreicht. Die Pauschalgebühr umfasst die Bereitstellung von Lagern, Dichtungen, Schmierung und Zustandsüberwachung. Wichtig dabei ist, dass das Ingenieurswissen von SKF für die optimale Spezifikation und Verwendung aller Elemente sorgt. REP-Verträge können sowohl für ältere als auch für ganz neue Anlagen abgeschlossen werden, wie zum Beispiel Förderbänder, Pumpen, Brecher, Papiermaschinen, Stahl- oder Zellstoffwerke und Drehgestelle von Schienenfahrzeugen.

Ansprechpartner Verkauf

evolution@skf.com

Die Digitalisierung bietet jetzt viel mehr Möglichkeiten für Leistungssteigerungen im Rahmen von Geschäftsmodellen auf Basis von Nutzungsentgelten. SKF kann kosteneffiziente, bedienerfreundliche Zustandsüberwachungslösungen und automatische, voll integrierte Schmiersysteme liefern. Diese verbinden sich mit der SKF Cloud und dem kundenseitig vorhandenen Produktionsmanagementsystem, wobei nützliche Echtzeitdaten generiert werden, die per Remote-Zugriff zur Verfügung stehen.

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