Industrie

Für jeden etwas

Italien feierte kürzlich den 150. Jahrestag der Einigung des Landes. SKF leistete mit einer neuen Ausstellung im Automobilmuseum in Turin einen Beitrag dazu.

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Trotz der langen Geschichte dieses Landstrichs ist Italien als Nation relativ jung. Nach dem Ende des Römischen Zeitalters war Italien jahrhundertelang in zahlreiche Königreiche und Stadtstaaten aufgespalten. Erst 1861 erfolgte nach einer turbulenten, als Risorgimento bezeichneten Epoche die Einigung des Landes durch das Haus Savoyen.

Turin wurde die Hauptstadt des geeinten Italiens, bis diese 1865 nach Florenz verlegt wurde. Während des Französisch-Preußischen Krieges gab Frankreich 1870 seine Stellungen in Rom auf. Damit konnte auch der verbliebene Teil des latinischen Kirchenstaates in das Königreich Italien integriert werden. Kurze Zeit später wurde Rom zur Hauptstadt des Landes ernannt. 

Italien feierte 2011 den 150. Jahrestag der Einigung des Landes. Einer der Beiträge zu den Feierlichkeiten kam von SKF. Als die Renovierung des Automobilmuseums in Turin beschlossen wurde, wandte man sich an SKF mit der Bitte um eine museums­gerechte Ausstellung zur Gegenwart und Zukunft des Automobils. 

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Mit Hilfe eines Flachbildschirms und vier Touchscreens wird gezeigt, wie verborgene Komponenten eines Fahrzeugs dessen Leistung und Entwicklung maßgeblich beeinflussen.

Die italienische Autoindustrie ist ein passendes Thema für dieses Jubiläumsprojekt. Im Laufe der Jahrzehnte haben die Autobauer des Landes Fahrzeuge für alle Bevölkerungsschichten produziert, von seriengefertigten Fiats, die das Autofahren für Millionen erschwinglich machten, bis zur Luxusklasse der Ferraris und Maseratis, von denen zwar viele träumen, die sich aber nur wenige leisten können. Die Autoindustrie ist ein integrierter Bestandteil des heutigen Italiens und bietet für jeden etwas.